Rückblick auf vergangene Reisen

Silvester in Stuttgart - Willkommen 2024

30. Dezember 2023. bis 2. Januar 2024

Stuttgart, die Hauptstadt von Baden-Württemberg ist mit dem Zug in vier Stunden zu erreichen und hat kulturell und kulinarisch viel zu bieten. Sie liegt in einem Kessel und die Innenstadt ist kompakt und übersichtlich. Wir wohnten zentral in einem schönen Boutique-Hotel.

Mit dem Zug von Bern über Zürich und Schaffhausen erreichten wir gegen Mittag Stuttgart. Nachdem wir das Gepäck im Hotel EmiLu abgegeben hatten, spazierten wir durch das Bohnenviertel zur Wunderkammer, einem kleinen Restaurant. Satt und zufrieden bummelten wir durch den Schlosspark zum Stadtpalais. Auf einer Führung erfuhren wir Fakten und Anekdoten aus der Stadtgeschichte. Abends besuchten wir eine typische Weinstube, den Schellenturm. Die Weinberge reichen in Stuttgart bis in die Innenstadt. Es gab nicht nur Wein sondern auch schwäbische Spezialitäten wie Spätzle, Maultaschen oder Gaisburger Marsch.

 

An Silvester besuchten wir die Siedlung Weissenhof. 1927 wurde diese für eine Ausstellung über modernes Bauen unter der Leitung von Mies van der Rohe gebaut. Auf einer Führung mit einer Kunsthistorikerin besuchten wir das Museum im Haus von le Corbusier und besichtigten die Häuser vieler namhafter Architekten jener Zeit. 

Abends wollten wir eigentlich ein Theaterstück über Frida Kahlo besuchen. Wegen Krankheit eines Ensemblemitglieds wurde es abgesagt und als Ersatz wurde ein Stück über Edward Snowden aufgeführt. Das vielseitige Silvestermenü genossen wir in einem griechischen Restaurant und gegen Mitternacht waren wir zurück im Hotel, wo wir das neue Jahr in der Lounge auf dem Hoteldach begrüssten.

Ins neue Jahr starteten wir gemütlich beim Brunch im Hotel. Anschliessend spazierten wir durch die Stadt auf die Karlshöhe. Nachdem wir den schönen Blick über die Stadt genossen hatten, nahmen wir für den Abstieg ein Stäffele, das sind lange Treppen, die den Kessel mit den Höhenzügen rund um die Innenstadt verbinden. Vom Marienplatz fuhren wir mit der Zacke, einer Zahnradbahn hinauf nach Degerloch. Nachmittags besuchten wir die aktuelle Ausstellung "Sieh dir die Menschen an" im Kunstmuseum. Gegen Abend machten wir uns auf ins Opernhaus zum Neujahrskonzert. Unter dem Titel "Orientexpress" nahm uns das Orchester mit auf eine musikalische Reise von Paris über Wien nach Bukarest. 

Der 2. Januar ist in Stuttgart kein Feiertag. Deshalb war die architektonisch faszinierende Stadtbibliothek geöffnet. Auf einer Besichtigung schauten wir uns das Bauwerk zuerst von aussen an und entdeckten dann die verschiedenen Innenräume. Bis zur Heimreise am Nachmittag hatten alle die Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Einige besuchten weitere Ausstellungen, andere bummelten durch die Einkaufsstrasse oder besuchten ein Café. 

 

Die Silvesterreise kam bei den Gästen gut an und es wurde angeregt, dass diese Reise eine Tradition von im Anderswo begründen sollte. Das nehme ich mir gerne zu Herzen und werde auch fürs nächste Silvester wieder eine Städtereise ausarbeiten.

im Anderswo Silvesterreise 2023
Stäffele in Stuttgart
Kunstmuseum Stuttgart
Stadtbiblithek Stuttgart
Stadtbiliothek Stuttgart
Blick von der Karslhöhe über Stuttgart

Hoch im Norden: Sylt - Nordsee und Wattenmeer, Dünen und Heide, Strandkörbe und Promis

19. bis 26. August 2023

Während einer Woche entdeckten wir zu Fuss, mit dem Fahrrad (E-Bike) und dem Bus die aussergewöhnliche Nordseeinsel Sylt. 

 

Wir wohnten - wie einst Wassily Kandinsky, Thomas Mann und Rosa Luxemburg - in Wenningstedt im traditionellen Strandhotel.


Im Verlauf des Samstags kamen die Gäste nach und nach an. Viele waren vorher für ein paar Tage in Hamburg und hatten eine entsprechend kürzere Anreise. Andere kamen mit dem Zug oder mit dem Flugzeug direkt aus Bern. Im Verlauf des Abends war die Gruppe dann komplett. Elf Gäste und die beiden Reiseleitungen trafen sich im Café Iismeer. Dieses wurde im Verlauf der Woche zum regelmässigen Treffpunkt für den Schlummertrunk.


Am Sonntag gings dann richtig los. Auf einer Wanderung lernten wir die Mitte der Insel kennen. Wir durchstreiften Dünen, Strand und Heide und bestiegen die höchste Erhebung der Insel, die 52,5 Meter hohe Uwe Düne. Unterwegs stoppten wir in zwei typischen Cafés und stärkten uns je nach Gusto mit Kuchen, Kaffee, Tee oder kalten Getränken.

Der Montag hatte für uns zwei Führungen bereit: Zuerst lernten wir mit einer Meeresbiologien das Wattenmeer kennen. Auf den ersten Blick wirkt das Watt mit seinem Schlick eher langweilig und eintönig. Doch wenn man genauer hinschaut, entdeckt man ein ganzes Universum. Wir fingen Wattwürmer, gruben Muscheln aus und es sogar eine frische Auster konnte mit Zitrone und Champagner degustiert werden.

Am Nachmittag zeigte uns die Autorin und Fremdenführerin Silke von Bremen die weniger bekannten Ecken der Stadt Westerland. Sie erzählte interessante Geschichten über das Inselleben früher und heute. 


Per E-Bike fuhren wir am Dienstag ganz in den Norden der Insel zum Ellenbogen. Dort wo früher die Inselbahn rollte, ist heute ein Radweg angelegt. Unterwegs machten wir mehrere Stopps, unter anderem bei einem Leuchtturm, am Strand an der Spitze des Ellenbogens und in List.

Der Mittwoch stand den Gästen zur freien Verfügung. Einige nutzten den Tag und besuchten die Nachbarsinsel Amrum, andere umrundeten die Südspitze bei Hörnum oder wanderten in der Inselmitte.

Am nächsten Tag gings runter von der Insel. Wir besuchten das Nolde Museum. Im ehemaligen Wohnhaus des berühmten Malers kann man einerseits original erhaltene Wohnräume besichtigen und im Atelier eine grosse Sammlung seiner Bilder. Besonders schön ist der buntblühende Garten. Auf einer Führung und in einem Film erfuhren wir viel über das Leben und Werk Noldes.

Jetzt fehlte noch ein Besuch in Sylts Osten. Das stand am Freitag auf dem Programm. Wir wanderten am Morsum Kliff und besuchten das als schönstes Dorf der Insel bekannte Keitum.

Nach einer eindrücklichen Woche mit grossem Wetterglück machten sich am Samstag alle auf die Heim- oder Weiterreise. Faarwel!


Kastanien, Kunst und Kastell 2023 - Misox und Val Calanca: zwei wenig bekannte Bündner Südtäler 

25. bis 29. Juni 2023

Nachdem wir im letzten Jahr im August im Bündner Süden waren, fand die Reise in diesem Sommer im Juni statt. Mit einer kleinen Gruppe durchstreiften Maja Spillmann und ich erneut das Moesano, wie das Misox und das Calancatal auch genannt werden. 

Am Sonntag trafen die Gäste in Soazza ein. Die halbe Gruppe wohnte in der Casa Soazza, einem Ferienhaus und die andere Hälfte im kleinen Hotel Soazza.
 

Das Programm entsprach weitgehend demjenigen vom letzten Jahr. Flavia Plozza zeigte uns ihr Heimatdorf und erzählte nicht nur aus der Geschichte sondern auch wie es ist, heute im Misox zu leben. Am Montag wanderten wir bei wunderschönem Wetter vom San Bernardino-Pass durch eine Moorlandschaft und über alte Saumpfade ins Dorf San Bernardino und weiter zum See Plan Doss. Am Dienstag streiften wir mit dem Revierförster Thomas Tschuor durch die Kastanienselven oberhalb des Dorfes. Wir erfuhren vieles über Biodiversität und die sich wandelnde Bedeutung der Kastanienbäume für die Natur und die Bewohnerinnen und Bewohner.

Auch in diesem Jahr war der Ausflug ins Calancatal äusserst interessant. Wir erkundeten die neuen I-Spaces des international bekannten Architekten Davide Macullo mit Wurzeln im Calancatal. Er baute mehrere Häuser im Tal und hat verschiedene Kunstprojekte umgesetzt. Die I-Space sind Holzskulpturen in unterschiedlichen Formen und mit interessanten Bedeutungen. Sie sind im Wald versteckt und die Suche danach glich einer Schatzsuche. 

Am Mittag konnten wir im Garten von Calanca Swiss Herbs in Rossa picknicken und anschliessend bei einer kleinen Präsentation das Start-up kennenlernen. Ein paar junge Menschen aus der Region begannen während der Pandemie aus einheimischen Pflanzen Öle und Essenzen herzustellen. Ein sehr sympathisches Unternehmen.

Der Bruder des Architekten Davide Macullo zeigte uns dessen Ferienhaus im Dorf. Mit seiner speziellen Form und der gestreiften Fassade sticht es von weitem ins Auge. Wir erfuhren unter anderem, was es mit Form und Farbe des Gebäudes auf sich hat. 


Am Nachmittag wanderten wir talauswärts nach Cauco und besuchten das Regionalarchiv. Mit dem Postauto fuhren wir später nach Sta. Maria in Calanca und genossen die Aussicht über das Misox. 

Am letzten Tag spazierten wir über das alte Bahntrasse zur Burg von Mesocco. Dort stiess Flavia Plozza erneut zu uns und führte uns durch die Burg und die Kirche Santa Maria del Castello. 

Zum Abschluss besuchten wir das traditionelle Grotto Verbi in Soazza, wo wir uns mit Käse, Salami und Trockenfleisch aus dem Tal für die Rückreise in die Deutschschweiz stärkten.

Mit interessierten und interessanten Gästen verbrachten wir reichhaltige Tage mit fröhlichen und auch tiefsinnigen Momenten im Moesano. 

Kirche San Martino in Soazza
Am San Bernardino
Alpenrosen am San Bernardino
I-Space im Calancatal
Haus in Rossa von Davide Macullo

Kastanien, Kunst und Kastell 2022 - Misox und Val Calanca: zwei wenig bekannte Bündner Südtäler 

31. August bis 4. September 2022

Am Mittwochmittag trafen die acht Gäste in Soazza im Misox ein. Wir starteten mit einem Picknick am Fluss Moesa. Dort lernten wir uns kennen, besprachen das Programm der nächsten Tage und stärkten uns mit Käse, Salami und Brot aus der Region. Am Nachmittag führte uns Flavia Plozza durch ihr Heimatdorf und erzählte uns vom Leben früher und heute.
Bei schönem Wetter wanderten wir am Donnerstag vom San Bernardino-Pass durch eine Moorlandschaft und über alte Saumpfade ins Dorf San Bernardino und weiter zum See Plan Doss. Am Freitagvormittag erkundeten wir mit dem Revierförster Thomas Tschuor die Kastanienselven oberhalb Soazzas. Die Kastanienbäume waren früher sehr wichtig für die Bevölkerung. Später kümmerte sich niemand mehr darum und die Selven überwucherten mit anderen Bäumen und Sträuchern. Seit einigen Jahren werden die Kastanien im Rahmen eines Naturschutzprojekts wieder gehegt und gepflegt.
Mittags fuhren wir mit dem Postauto talabwärts nach Roveredo. Dort findet seit 22 Jahren jeden Sommer eine grosse Kunstausstellung, die "openArt" statt. Auf einem Gelände ausserhalb des Ortes sind Skulpturen von Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland präsentiert.
Parallel zum Misox verläuft das Calancatal. Dieses besuchten wir am Samstag. Am Vormittag regnete es noch und wir fuhren mit dem Postauto zuhinterst ins Tal nach Rossa. Die Bevölkerung des Tals ist sehr aktiv und engagiert sich für die Entwicklung dieses abgelegenen Tals. Wir erhielten Einblick in einige der Projekte. Als erstes besuchten wir Calanca Swiss Herbs. Ein paar junge Leute begannen während der Pandemie mit der Produktion von Essenzen und Ölen aus einheimischen Kräutern und Pflanzen. Bei einer kurzen Einführung erfuhren wir Hintergründe zur Produktion und den Produkten.

Der international bekannte Architekt Davide Macullo mit Wurzeln in Rossa hat mehrere Häuser gebaut und verschiedene Kunstprojekte im Tal umgesetzt. Wir konnten eines der Häuser besuchen. Später liess der Regen nach und wir wanderten talauswärts nach Selma. Unterwegs machten wir einen Halt im Regionalarchiv in Cauco. Auf dem Rückweg besuchten wir Sta. Maria in Calanca und bestiegen den Turm aus dem Mittelalter.
Am letzten Tag waren wir nach dem Frühstück im neuen Museum von Miggi Santi, einer Bewohnerin von Soazza zu Gast. Sie sammelt seit Jahren historische Alltagsgegenstände aus der Region und hat diese jetzt in einem alten Gebäude liebevoll ausgestellt. Anschliessend wanderten wir über das alte Bahntrasse zur Burg von Mesocco. Dort stiess Flavia Plozza erneut zu uns und führte uns durch die Burg und die Kirche Santa Maria del Castello. Die Burg ist die grösste Burganlage im Kanton Graubünden. Die Kirche ist normalerweise verschlossen, damit die wertvollen Wandmalereien nicht beschädigt werden. Flavia hatte einen Schlüssel und konnte uns die sehenswerten Gemälde zeigen. 
Zum Abschluss der Reise kehrten wir im Grotto Verbi in Soazza ein. Unter Bäumen genossen wir Käse, Salami und Trockenfleisch aus dem Tal und genossen dazu je nach Lust einen Merlot oder ein Gazosa aus der Region. Am Nachmittag machten sich die alle auf den Heimweg zurück in die Deutschschweiz.

"Es war einmal mehr toll mit dir im Anderswo, abwechslungs- und lehrreich, fröhlich und voller Überraschungen 😁 Danke für deinen Einsatz, liebe Grüsse und ich freue mich aufs nächste Mal 🙋🏼‍♀" (Ein Gast)

Soazza im Misox
San Bernardino Ospizio
Kastanienselve in Soazza
OpenArt in Roveredo
Haus von Davide Macullo in Rossa
Kirche Santa Maria del Castello in Mesocco
Ispace in Rossa Calancatal

"Ich hab' noch einen Koffer in Berlin - Deswegen muss ich nächstens wieder hin"

Mehr als die bekannten Sehenswürdigkeiten

25. bis 30. Mai 2022

Mein Co-Leiter Jürg und ich begrüssten die dreizehn Gäste am Mittwochabend in Berlin. Zum Auftakt besuchten wir die Kneipe in der Brotfabrik, einem Kulturzentrum im Bezirk Pankow. So richtig los mit dem Programm gings am nächsten Tag mit einem Rundgang durch den Prenzlauer Berg und am Nachmittag mit einer Velotour zu verschiedenen historischen Stätten entlang der ehemaligen Mauer.

Der Freitag war dem Maler Max Liebermann gewidmet. Wir besuchten die Villa Liebermann am Wannsee. Auf einer kurzweiligen und interessanten Führung lernten wir den Maler besser kennen. Besonders angetan waren wir von dem wunderschönen Garten direkt am See.

Der Samstag stand dann im Zeichen von Architektur und Stadtentwicklung. Mit dem "Mann mit Hut" erkundeten wir die Siemensstadt, eine der sechs UNESCO-Welterbe-Siedlungen der Moderne in Berlin. 

Am Freitag- und Samstagabend hatten die Gäste die Möglichkeit verschiedene kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Das Angebot reichte von einem Konzert in der Philharmonie, über Oper, Theater bis zu Kabarett.

Am Sonntag unternahmen wir mit dem Schweizer Künstler und Ausstellungsmacher Peter Spillmann eine Stadtwanderung von Neukölln bis zum Alexanderplatz. Wir waren fast ausschliesslich in Parks und Grünanlagen unterwegs und erfuhren und erlebten, wie Tiere und Menschen in der Grossstadt zusammenleben (Cohabitation).
Abends verabschiedeten wir uns bei einem indischen Essen voneinander und liessen die ereignisreichen Tage Revue passieren.

Das grosse Interesse an der Reise hat uns sehr gefreut und wir werden die Reise im nächsten Frühling wieder durchführen. Termine und weitere Informationen findes du auf der Website.

In der Brotfabrik Berlin
Streetart in Berlin
Radtour in Berlin mit Berlin on Bike
Die Villa Liebermann am Wannsee
In der Villa Liebermann am Wannsee bei Berlin
Gebäude von Gropius in der Siemensstadt Berlin
Unterwegs mit Peter Spillmann auf den Spuren der Cohabitation in Berlin mit Peter Spillmann
Der Fernsehturm am Alexanderplatz Berlin

Auf den Spuren der Geschichte im Elsass - Schauplätze der Weltgeschichte

22./23. April 2022

Die erste Reise von im Anderswo führte uns ins Elsass. Wir waren mit einem kleinen Car unterwegs und besuchten diese historischen Orte:

  • Hartmannswillerkopf
  • Gedenkstätte le Linge - Lingekopf
  • Strasbourg
  • Elsass - Mosel Gedenkstätte
  • Konzentrationslager Natzweiler - Struthof


Es war eine Zeitreise in die wechselvolle und kriegerische Vergangenheit dieser Region im Spannungsfeld zweiter Staaten.
 

Es zeigten sich viele Parallelen zur aktuellen Kriegssituation in der Ukraine. 

In der Gruppe wurde viel darüber diskutiert, weshalb sich Geschichte wiederholt und die Mächtigen nichts aus der Vergangenheit lernen. Die Reise war keine "leichte Kost", trotzdem sehr erhellend und bereichernd.

Zwischen den Besuchen von Kriegsschauplätzen, Museen und KZ blieb uns auch Zeit, die schönen Seiten des Elsass zu geniessen. Etwa bei Flammkuchen, Choucroute und Quiche Loraine.

Die Reise war eine Kooperation mit mit dem Verein "action.bildung.erleben". 


Kathedrale Strasbourg